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von Fabian Hüttenhoff Kategorie(n): Apple, Event, Mac, News

Die Nachricht des Abends ist klar: Auf der Bühne des Buena Vista Centers in San Francisco machten alle Apple-Verantwortlichen eine klare Kampfansage auf allen Fronten. Alles was an Software vorgestellt wurde wird ab heute kostenfrei zum Download zur Verfügung stehen, selbst Mac OS Mavericks. iLife und iWork als kostenlose Apps verfügbar

Softwareseitig war es ein Rundumschlag, den insbesondere Eddy Cue und Craig Federighi vorstellten: Neue Versionen von iLife und iWork für iOS und MacOS. Die Zeit reichte grade aus, um ein paar herausragende Features vorzustellen, wie den neuen Trommelbegleiter in Garageband oder das kollaborative Arbeiten in Pages. Sämtliche Programme sind für Besitzer aller neuen Apple-Geräte kostenlos herunterzuladen.Apple aktualisiert MacBook Pro

Eine der größten Überraschungen des Abends dürfte die Ankündigung sein, Mac OS X Mavericks kostenlos zur Verfügung zu stellen. Selbst für Besitzer von iMacs und MacBook Pros die seit 2007 ihr Betriebssystem nicht angerührt haben. Damit tritt das Mac OS in die Fußstapfen von iOS, welches mit derselben Strategie traumhafte Konversationsraten von 70 Prozent innerhalb weniger Wochen erreicht hat. Der Effekt ist unter anderem eine deutlich einfachere Umgebung für Drittsoftware-Entwickler, die sich in Ihrer Optimierung voll und ganz auf die aktuellste OS X-Version konzentrieren können.Apple stellt aktualisierte MacBook Pros vor

Überfällig waren die Updates des MacBook Pro 13″ und 15″, die nun ebenfalls mit Intels Haswell-Platform bestückt sind, und höhere Leistung bei längerer Akkulaufzeit bieten. Am Umfang der Ausstattung hat sich an beiden Modellen nicht viel getan, aber der Preis ist um knapp 200 Euro gefallen, was – wie wir im Laufe der Präsentation erfahren werden – nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Apple präsentiert neuen Mac Pro und nennt erstmals Preise

Ein kurzes Update zum seit Juni angekündigten MacPro gab es auch: Die verfügbaren Konfigurationen wurden vorgestellt und erstmals wurde ein Preis genannt. Ab knapp 3.000 Euro geht es los, was die schlimmsten Erwartungen deutlich unterbietet, wenn man bedenkt dass allein die verbauten Prozessoren im freien Handel knapp 800, die Grafikkarten sogar 1.000 Euro zu Buche schlagen. Ab Dezember soll die Auslieferung beginnen.

Apple aktualisiert iPad Linie – neu ist das iPad Air

Letzter Angriffspunkt waren die iPads: Das neue 9,7″ iPad heisst nun iPad Air und hat dabei die Erscheinung des iPad mini mit dem seitlich reduziertem Rand übernommen. Es ist kleiner und leichter geworden, nutzt denselben A7-Prozessor wie das iPhone 5S mit 64 Bit und ist zu den bekannten Preisen verfügbar. Das iPad mini hat ebenfalls den A7 spendiert bekommen, und dazu ein Retina-Display.

Das iPad Air ist ab dem 1. November erhältlich, dass iPad mini irgendwann im Laufe desselben Monats.