Hands-On: Luftstoff Coverbag

von Oliver Francke Kategorie(n): News

luftstoff Coverbag in weiß

Lindsay Lohan und ich …

Das Neopren, oder wie wir Fachleute sagen: Chloropren-Kautschuk, etwas ganz besonders Tolles sein muss, weiß, wer in diesem Sommer die Bilder von Lindsay Lohans "Designer-Taucheranzug" in der Yellow Press gesehen hat.
Aber leider muss man auch sagen: in Neoprenanzügen sehen echt nur Übermenschen appetitlich aus, direkt danach kommt auch schon "lustig", schließlich dicht verfolgt von "mitleiderregend".
Kurz: Lindsay Lohan kann das tragen, ich nicht.

luftstoff Coverbag in weiß

Lindsay Lohan und ich …

Das Neopren, oder wie wir Fachleute sagen: Chloropren-Kautschuk, etwas ganz besonders Tolles sein muss, weiß, wer in diesem Sommer die Bilder von Lindsay Lohans "Designer-Taucheranzug" in der Yellow Press gesehen hat.
Aber leider muss man auch sagen: in Neoprenanzügen sehen echt nur Übermenschen appetitlich aus, direkt danach kommt auch schon "lustig", schließlich dicht verfolgt von "mitleiderregend".
Kurz: Lindsay Lohan kann das tragen, ich nicht.

Was ich aber sehr wohl tragen kann und auch tragen muss, ist mein MacBook. Und das wiederum sieht so gut aus, dass man es getrost in einen Neopren-Umhang verpacken kann.

Denn rein technisch gesehen, spricht da einiges für: Neopren ist schlagzäh, leicht, stark stoßdämpfend und, so sagt uns Wikipedia: ein "druckbeständiger Schaumstoff bzw. Schaum- oder Moosgummi mit hervorragenden Isolationseigenschaften…"

Ich brauche also ein Notebooksleeve aus Neopren. Und mackauf.de hat justamente genau so ein Ding zum Test vorliegen.

Die äußerlichen Eckdaten lassen interessiert aufhorchen: Airbagmaterial, gepolstert mit dickem, guten Neopren, durch Ziernähte und (leider) gefakte Industrial-Design-"Margennummern" schick gestalteter Oberfläche. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass der Ottonormalbesteller im Onlineshop die Wahl hat, ob der den Fakecode haben will oder nicht. Sehr gut.

Letzter Punkt auf der Liste der äußerlichen Eitelkeiten: der Name. Unsere Coverbag hört auf den Namen luftstoff.

Das Ding, bzw. die Coverbag von luftstoff will ich haben. Also Testlauf …

… Zwei Wochen später:

Um es kurz zu machen: Die luftstoff Coverbag ist nix für mich! Doch halt, es ist nicht ihre Schuld. Denn Sie ist weiß und ich bin offensichtlich ein Schmutzfink. Mag schon sein, aber das geht dann doch echt zu weit: für den Preis von 87€ will ich Hightechmaterial hin, Lowtechmaterial her, nichts haben, was Dreck auch noch magisch anzieht. Das ist leider echt ein fettes Minus im Kontor.

ABER: mein MacBook LIEBT die luftstoff -Tasche. Nicht einen klitzekleinen Hauch von irgendeinem Dreck, Schlag oder SD-Card-Verlust hat es nämlich in den letzten zwei Wochen einstecken müssen. Weil der Reißverschluss absolut dicht schließt, es ein kleines Fach für Sync-Kabel und SD-Cards gibt, das Neopren sehr schlagdämpfend wirkt und schließlich das spritzwasserfeste Airbagmaterial nirgendwo hängen bleibt, einreißt und ähnliches. Für etwas derart weiches ist das ganze Ding ganz schön tough!

Was mache ich also nun: lebe ich mit einer verdreckten, aber technisch einwandfreien Hülle, oder trenne ich mich wieder?
Dieses offensichtliche Dilemma ist, seit wenigen Tagen allerdings erst, keines mehr. Denn es gibt das Notebooksleeve von luftstoff neuerdings auch in: na, was denkt ihr? Jawohl. In schwarz. Hätte ich die getestet, ich wäre ausschließlich voll des Lobes.

luftstoff Coverbag black

Also. Kaufempfehlung für die Coverbag von luftstoff:

+ Ästhetik
– weiße Modellvariante verdreckt unfassbar schnell
+ super Verarbeitung
+ angenehmes Handling
+ hohe Stabilität im Vergleich mit anderen Sleeve-Konzepten

Preis: ab 84,90 Euro, in meinen Augen gerechtfertigter Preis, bedenkt man, dass die Sleeves zu 100% handgefertigt wird.

Die Sleeves werden exklusiv über die CPN Händler vermarktet. Sein persönliches Exemplar findet man bei einem Händler vor Ort.