Buchvorstellung: Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen

von Christoph Reinartz Kategorie(n): News

Vom Knipsen zum Fotografieren

Der große FotokursKlick. Und schon ist ein Foto gemacht. Im digitalen Zeitalter ist das keine Kunst mehr. Nahezu jeder hat mittlerweile hunderte, wenn nicht tausende Bilder auf seiner Festplatte. Was aber ein normales von einem außergewöhnlichen Foto unterscheidet und wie man ein solches schießt, dass erklärt Jaqueline Esen in Ihrem Buch „Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen“, erschienen in Verlag „Galileo Press“.

Auf 443 Seiten, schlägt die Autorin in den zehn Kapiteln einen großen Bogen: Angefangen bei den Grundlagen der Kamera-Hardware über die richtige Objektivwahl und Aufnahmetechniken, die Motivfindung bis hin zum Zubehör und zur digitalen Nachbearbeitung.

Vom Knipsen zum Fotografieren

Der große FotokursKlick. Und schon ist ein Foto gemacht. Im digitalen Zeitalter ist das keine Kunst mehr. Nahezu jeder hat mittlerweile hunderte, wenn nicht tausende Bilder auf seiner Festplatte. Was aber ein normales von einem außergewöhnlichen Foto unterscheidet und wie man ein solches schießt, dass erklärt Jaqueline Esen in Ihrem Buch „Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen“, erschienen in Verlag „Galileo Press“.

Auf 443 Seiten, schlägt die Autorin in den zehn Kapiteln einen großen Bogen: Angefangen bei den Grundlagen der Kamera-Hardware über die richtige Objektivwahl und Aufnahmetechniken, die Motivfindung bis hin zum Zubehör und zur digitalen Nachbearbeitung.

Das Buch beginnt mit der Erklärung der Kamera-Hardware, wird aber Kapitel für Kapitel komplexer, da die Autorin sehr genau auf alle erdenklichen Feinheiten von Kompakt- und Spiegelreflexkameras und die damit verbundenen Einstellmöglichkeiten eingeht. Das mag den Einsteiger anfangs überfordern, ist aber bitter nötig, um wirklich die Kunst der Momentaufnahme zu verstehen. Der Leser hat den Eindruck, einfach alles über das digitale Fotografieren zu erfahren. Diese harte Theorie bricht in späteren Kapiteln auf. Dann geht es nicht mehr um technische, sondern um gestalterische Elemente, wie etwa die Bedeutung von Licht und Farben oder die richtige Auswahl des Motives.

Dieses Buch an einem Nachmittag lesen und anschließend perfekte Fotos machen? Unmöglich. Dazu bietet das Buch einfach zu viel Wissen auf knappem Raum. Aus diesem Grund gibt es eingestreute Praxis-Aufgaben, um das neue Wissen auch wirklich in die Tat umsetzen zu können und das Erlernte zu festigen. Das Einzige, was zu kurz kommt, ist die digitale Nachbearbeitung. Hier werden nur Themen wie beispielsweise Fotos archivieren, schärfen oder drucken angerissen.

Das Buch endet im letzten Kapitel mit einem Plädoyer. Dort schreibt die Autorin mit Herzblut über die Faszination des Fotografierens. Wenn man das liest, möchte man am liebsten sofort zur Kamera greifen.
Das sollten auch alle angehenden Fotografen und Hobbyfotografen tun – allerdings in Richtung dieses Buches. Jaqueline Esen hat ein Kompendium über das Fotografieren geschrieben, das sein Geld wert ist. Einsteiger sowie Fortgeschrittene werden lange von dem Wissen dieses Buches profitieren.

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