TunesArt Version 1.2 – Sinnvolle Ünterstützung für iTunes Benutzer

von Marco Littges Kategorie(n): Mac

TunesArt LogoKleine Helferlein für iTunes gibt es in Form von Plugins und eigenständigen Programmen wie Sand am Meer. Das Angebot ist äußerst unübersichtlich und oft überzeugen die kleinen Programm leider nicht. Sie stürzen häufig ab, setzen angepriesene Funktionen halbherzig um, fressen unnötig Systemressourcen oder werden von den meist privaten Entwicklern spontan eingestellt.

TunesArt LogoKleine Helferlein für iTunes gibt es in Form von Plugins und eigenständigen Programmen wie Sand am Meer. Das Angebot ist äußerst unübersichtlich und oft überzeugen die kleinen Programm leider nicht. Sie stürzen häufig ab, setzen angepriesene Funktionen halbherzig um, fressen unnötig Systemressourcen oder werden von den meist privaten Entwicklern spontan eingestellt.

Seit einer Weile bin ich schon auf der Suche nach einem Ersatz für den offiziellen Last.fm Scobbler, da dieser mir zu überladen ist und Funktionen bietet, die ich nie nutze. Mir genügt die automatische Übertragung der gehörten iTunes Titel und die Erfassung der gehörten Musik meines iPhones. TunesArt ist kostenlos und bietet genau diese Funktion, kann darüber hinaus aber deutlich mehr. Und das sogar gut!

Liedtexte

TunesArt

Music is all i need – und aus diesem Grund möchte ich auch wissen, worum es in den Songs geht und singe zudem gerne mit. TunesArt kümmert sich auf Wunsch um die Beschaffung entsprechender Texte und speichert diese auch direkt in der MP3-Datei ab. Einzige Voraussetzung ist, dass TunesArt parallel zu iTunes läuft, eine Verbindung zum Internet besteht und fleißig Musik gehört wird.

CD-Cover Art

TunesArt

Apple bietet schon seit Jahren eine Funktion in iTunes, die die Songs in der Musikbibliothek auf Wunsch automatisch mit CD-Covern bestückt. Die Grafiken sind stets von guter Qualität und meist verfügbar. Allerdings ist dazu ein iTunes Store Account Voraussetzung, da Apple CD-Cover nur registrierten Kunden anbietet. TunesArt bedient sich des Internets und findet in aller Regel das gesuchte Bild. Bereits bestehende Cover tastet das Programm dankenswerter Weise nicht an, so dass eine Koexistenz neben der iTunes-Funktion gut funktioniert. Als kleines optisches Schmankerl platziert TunesArt ein schickes Cover des gerade laufenden Songs auf den Schreibtisch. Wahlweise werden Interpret, Album und Songtitel dargestellt. Darüber hinaus kann das laufende Lied bewertet und über einen Mini-Controller gesteuert werden.

Last.fm

TunesArt

Durch diese Funktion bin ich auf das Programm aufmerksam geworden. Es überträgt die Information des gehörten Songs an Last.fm, so dass das Musikprofil nach und nach vervollständigt wird. Zudem werden die gespielten Tracks eines iPods(inkl. iPhone und iPad) analysiert und ebenfalls an Last.fm übermittelt. Leider scheint gerade diese Möglichkeit in der aktuellen Version 1.2 nicht zu funktionieren. Das Programm wird erfolgreich bei Last.fm authentifiziert, überträgt danach aber keinerlei Daten. In den Einstellungen sind krytische Marker zu sehen, die auf einen Programmierfehler hinweisen. Ich habe den Entwickler bereits informiert und hoffe auf ein baldiges Feedback.

Dies und Das

Selbstverständlich bietet das Programm noch weitere Funktionen, die äußerst hilfreich sind. Auf Wunsch blendet TunesArt zum Beispiel eine Mini-Steuerung(Play, Pause, vor und zurück) in der Menüleiste ein, auf die jederzeit zugegriffen werden kann. Freunde kurzer Wege kommen ebenfalls nicht zu kurz, da so gut wie jede Funktion über editierbare Tastenkürzel erreichbar ist. Die integrierte Suche verdient besondere Beachtung, da der Weg über iTunes entfällt und das zur Zeit aktive Programm nicht verlassen werden muss. Eine detaillierte Funktionsübersicht gibt es hier.

Fazit

Trotz der momentan defekten Last.fm Funktion möchte ich TunesArt jedem iTunes Benutzer empfehlen. Der Programmumfang ist übersichtlich und erweitert das Musikvergnügen um sinnvolle Funktionen. Eine Anleitung liefert der Hersteller leider nicht. Im Grunde ist diese auch nicht notwendig, da die Anwendung selbsterklärend ist.